Bildschirmlicht stört Schlaf


Kinderaugen besonders empfindlich
Bildschirmlicht stört Schlaf

Heranwachsende, die häufig digitale Medien nutzen, schlafen weniger und schlechter. Forscher sind sich mittlerweile sicher, woran das liegt: an den hell strahlenden Bildschirmen.

Blaues Licht elektronischer Geräte besonders schädlich

Ob Laptop, Tablet oder Smartphone – elektronische Geräte sind heute für Kinder und Jugendliche in ständiger Reichweite. Kein Wunder, dass viele sie auch abends vor dem Schlafengehen oder sogar im Bett nutzen. Gesund ist das nicht, wie Forscher nun anhand einer Auswertung von 67 Studien bestätigen. Demnach besteht zweifellos ein Zusammenhang zwischen längerer Zeit vor einem Bildschirm und verspäteten Schlafenszeiten, weniger Stunden Schlaf und schlechterer Schlafqualität.Die Hauptursache der Schlafprobleme sehen die Forscher in den leuchtenden Bildschirmen der Geräte. Das kurzwellige blaue Licht, das in tragbarer Elektronik allgegenwärtig ist, unterdrückt nämlich besonders effektiv die Ausschüttung des schlaffördernden Hormons Melatonin. Gerade bei Kindern hat das fatale Konsequenzen, verdeutlicht die Studienautorin Dr. Monique Lebourgeois: „Wir wissen, dass Heranwachsende größere Pupillen haben und ihre Linsen durchlässiger sind, so dass der Einfluss des Bildschirmlichts größer ist als bei älteren Menschen.“

Zu viel geistige Stimulation stört den Schlaf ebenfalls

Neben der Bildschirmstrahlung spielt auch die geistige Stimulation durch digitale Medien eine Rolle bei Schlafstörungen: „Ob es sich um gewalttätige Inhalte handelt, ein aufregendes Spiel oder Textnachrichten unter Freunden, all diese Interaktionen erhöhen die geistige Anregung, was wiederum ein Schläfrigwerden verhindern kann“, erklärt Lebourgeois. Zum Abschalten und Müdewerden eignet sich ein Buch deutlich besser – in Papierform statt als E-Book.

Quelle: Kinderärzte im Netz

News

Tipps gegen Reisedurchfall
Tipps gegen Reisedurchfall

Ungetrübte Urlaubsfreuden

Reisedurchfall kann den Urlaub richtig vermiesen. Zum Glück gibt es Möglichkeiten, ihm vorzubeugen. Und hat es einen trotzdem erwischt, kann man sich oft selbst helfen.   mehr

Auch E-Bike fahren macht fit
Auch E-Bike fahren macht fit

Von wegen gemütlich

E-Biken ist nur was für schlappe Faulenzer*innen? Von wegen: Das Radeln mit Elektromotor fordert Herz und Muskeln fast ebenso stark wie normales Radfahren.   mehr

Sport schützt den Kreislauf
Sport schützt den Kreislauf

WHO-Empfehlung überprüft

Sport ist gut für die Gesundheit, da ist man sich einig. Doch wieviel Sport ist in der Woche nötig, um das Risiko für Erkrankungen zu senken?   mehr

Adipöse Kinder pubertieren früher
Adipöse Kinder pubertieren früher

Folgenschweres Übergewicht

Wenn schon Kleinkinder zu viele Pfunde auf die Waage bringen, hat das auch Folgen für die Pubertät. Sie werden früher geschlechtsreif als normalgewichtige Jungen und Mädchen.   mehr

Diabetes erhöht Krebsrisiko
Diabetes erhöht Krebsrisiko

Auf zur Vorsorge!

Beim Typ-2-Diabetes drohen etliche Folgeschäden. Dabei gilt es nicht nur, auf Nieren, Augen und Nerven zu achten. Menschen mit Typ-2-Diabetes haben auch ein erhöhtes Risiko für bestimmte Krebsarten.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Adler-Apotheke
Inhaberin Silke Melcher
Telefon 03576/20 57 83
E-Mail melcher@apo-adler-wsw.de